Taschengärtnern

Wie wäre das, wenn man trotz der Tatsache, weder einen Garten noch einen Balkon zu besitzen zum Gärtner wird? Diese Frage stellte ich mir 2012, denn die Lust am Gärtnern war schon lange da, doch es fehlte an Garten, Terrasse oder Balkon. Ich spielte mit dem Gedanken, mich einem Gemeinschaftsgartenprojekt anzuschießen, doch waren alle Projekte in Reichweite immer noch mehr als eine halbstündige Autofahrt entfernt – zuviel Aufwand, um zwei Tomatenstauden und ein paar Kräuter zu pflegen, fand ich.

Wie also könnte ich trotz null Platz meinen eigenen kleinen Garten gestalten, Kräuter und einige Gemüsesorten ziehen und im Herbst die Früchte meiner Gartenarbeit ernten zu können? Tontröge und Tontöpfe in der notwendigen Größe erschienen zu schwer und vor allem zu teuer und rund um meinen Hausaufgang im ersten Stock war ein wenig Platz, aber keine Erde. Es müssten Behältnisse sein, die leicht, günstig und einfach zu transportieren sind, soviel war klar. Und so begann ich, mit Einkaufstaschen und Körben, die am Dachboden herumlagen, zu experimentieren.

Zwei Jahre später war ich Expertin in Sachen Taschengarten, hatte fest gestellt, dass es zu diesem Thema noch keine Literatur gab und begonnen, ein Buch über meine Gartenerfahrungen zu schreiben. „Der Garten in der Tasche“ erschien im Frühling 2015 und nachdem das Gärtnern aus meinem Leben nicht mehr verschwunden ist, würden Fotos und Geschichten bereits ein zweites Buch füllen. Diese Geschichten möchte ich auf meinem Gartenblog präsentieren – viel Spaß!

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