Die besten Gartentipps: Kartoffeln aus dem Sack

Kartoffeln wachsen wunderbar auch in der Tasche, wenn sie ein passendes Plätzchen bekommen. Sie möchten lockeren, eher sandigen Boden und dieser Boden soll nicht zu nass sein. Wenn man also Kartoffeln in Taschen anpflanzt, so sollte man einen Standort wählen, der nicht dem Dauerregen ausgesetzt ist. Für Kartoffeln eignen sich Jutesäcke sehr gut, wie man sie bei Bauern bekommt, die ihre Saatkartoffeln in solchen Säcken geliefert bekommen. Doch auch in den herkömmlichen Einkaufstaschen wachsen Kartoffeln wunderbar.

Man befüllt die Tasche mit Erde, am besten mit einem Drittel Sand daruntergemischt, nimmt eine Saatkartoffel, steckt sie etwa 15 Zentimeter tief in die Erde, gießt ein wenig und wartet. Kartoffeln, die schon ein wenig angekeimt haben, eignen sich perfekt, denn dann kann man auch sichergehen, dass sie nicht mit so genannten Keimhemmern versehen worden sind. Und nun das große Geheimnis, wie man die Ernte richtig gut werden lässt: das „Aufhäufeln“!

Man hat vom Rand der Tasche, des Eimers oder des Topfes, je nachdem, was man wählt, reichlich Platz gelassen. Sind die ersten Blätter der Kartoffelpflanze etwa 15 Zentimeter hoch, so gibt man wieder Erde darauf, und zwar so viel, das nur noch die obersten Blättchen herausschauen. Die Pflanze wird nun weiterwachsen, man geht gleich vor. Ist sie 15 Zentimeter hoch, gibt man wieder Erde darauf. Die zugeschütteten Pflanzen bilden in der Erde in ihren Blattachseln weitere Früchte, man kann somit den Ertrag sehr gut steigern. Zu hoch soll der „Kartoffelturm“ aber nicht werden – eingefleischte „Aufhäufel-Experten“ meinen, mit 70 bis 80 Zentimetern Höhe sei Schluss. Ich habe – aufgrund der geringen Höhe der Taschen – immer nur vier Schichten angelegt, das hat gut funktioniert.

Und Achtung: wie die meisten Pflanzen mögen auch Kartoffeln keine Staunässe, wenn man also so wie ich keinen Abfluss in die Tasche machen kann, empfiehlt sich ganz unten eine fünf Zentimeter hohe Schicht Sand – und nicht zu viel gießen!

 

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